100 Jahre Jugenddorf | Jubiläumsfest 20. Juni 2026

Hörspiel | 100 Jahre Jugenddorf

Station 1 – Vom Kurhaus zum Jugenddorf Lange bevor hier Jugendliche ankamen, reisten Menschen von weit her an, um in einer eisenhaltigen Quelle Heilung zu suchen. Aus dem Kurhaus wurde ein leeres Stahlbad, und aus einer Idee von Wilhelm Kissling 1926 ein Heim für junge Menschen, die einen neuen Anfang brauchten. Wie wird aus einem Badeort ein Ort für zweite Chancen?

Station 2 – Glaube und Wandel Wo heute Stimmen von Tagungen klingen, läutete einst die Glocke zum Morgengebet. Von 1926 bis 1971 prägten die Schulbrüder de La Salle das Heim. Glaube war kein Fach unter vielen, sondern das Fundament. Diese Station erzählt, wie aus einem geweihten Raum ein Forum wurde und was dazwischen lag.

Station 3 – Schule und Arbeit Am Anfang gab es hier gar keine Schule. Die Kinder mussten zum Unterricht nach Grenchen fahren. Heute lernen Jugendliche in kleinen Gruppen, und Arbeit und Begleitung gehen Hand in Hand. Die Geschichte einer Wandlung: von der Pflicht in der Werkstatt zur heutigen Arbeitsagogik.

Station 4 – Wohnen Stellen Sie sich vor, Sie sind vierzehn und wissen: In einer Woche fahren Sie nicht wieder nach Hause. Früher schliefen bis zu zwanzig Jugendliche in einem Saal, Rückzug gab es kaum. Heute hat jede und jeder eine feste Bezugsperson und sucht den eigenen Weg. Wie aus Zöglingen Jugendliche wurden.

Station 5 – Neue Wege Hinter Ihnen steht die alte Villa Troller. Einst Direktionshaus, dann Beobachtungsstation, später stand sie leer. Aus diesem Haus wuchsen neue Angebote: «stabil» und «mobil». Vor hundert Jahren nahm man Jugendliche aus ihrem Umfeld heraus. Heute versucht man, genau dieses Umfeld zu stärken.

Weitere Stationen: 

Station 1   Station 2   Station 3   Station 4   Station 5

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